Mit diesem Blogformat möchte ich euch einen kleinen Einblick in mein Leben geben und was ich diesen Monat so erlebt habe. Aber auch werde ich in den Beiträgen über aktuelle Projekte und über Ereignisse berichten um andere Sichtweisen und neue Impulse zu generieren.

Erscheinen wird die Küstenpost immer paar Tage im Anschluss des vorherigen Monats


Januar vor 1 Jahr

Januar das ist der Monat der mein Leben auf einen Schlag verändert hat, als ich mich unfreiwillig entschieden habe mein Leben beenden zu wollen. Nicht nur das ich meine beste Freundin durch diese dumme Aktion verloren habe, auch musste ich in dieser Zeit damit klarkommen auf einen Rollstuhl angewiesen zu sein.

Da ist der dicke Gips

Die Hoffnung das die Schmerzen nachlassen hatte ich in dieser Zeit noch, weshalb der Januar eigendlich recht ruhig verlaufen ist. Zu diesen Zeitpunkt war der Rollstuhl noch eine „neue Erfahrung“ und auch nur „Zeitweise“. angedacht und ich habe schon gehofft bald wieder auf Ihn verzichten zu können.

Anliegen des Monats

Vermehrt in Hamburg muss ich wieder feststellen das grade im öffentlichen Nahverkehr mir Dinge als Rollstuhlfahrer auffallen die man vermeiden könnte, weil hier falsch geplant wird oder Dinge nicht rechtzeitig Kommuniziert werden. Eines ist zum Beispiel die Live-Auskunft welche jedoch weder Live noch in vielen Fällen wenigstens einigermaßen aktuell ist.

So kam es zum Beispiel schon vor, das eine Störung die ich 3 Tage hintereinander gemeldet habe, erst am 4 Tage eingetragen wurde.

Deshalb habe ich mich an den HVV gewendet um zu schauen ob hier Verbesserungen möglich sind, dazu aber bald mehr in einem seperaten Artikel.

Ein anderes Ding ist mir dabei viel wichtiger, da ich hier eindeutig einen Handlungsbedarf sehe. Menschen mit Rollstuhl haben dank eines speziellen Einkaufswagen die Möglichkeit selbstständig Ihren Einkauf durchzuführen.


Viele Rollstuhlfahrer haben deshalb Probleme einzukaufen, wenn Sie nicht so kreativ wie manche Rollstuhlfahrer sind und sich z.B Körbe vorne an den Rollstuhl klemmen.

Rewe macht es zum Beispiel bei mir in Hamburg-Wandsbek vor und hält 3 Einkaufswagen für Rollstuhlfahrer bereit. Ich frage mich warum es bei LIDL zum Beispiel für Kinder Einkaufswagen gibt und auch für Eltern.

Aber weshalb ist LIDL es nicht schafft wenigstens 1 Einkaufswagen für Menschen die auf einen Rollstuhl angewiesen sind vorzuhalten ist mir unbegreiflich.

Deshalb meinen Aufruf an alle Supermärkte schafft bitte wenigstens 1 Rollstuhleinkaufswagen an, so findet mehr Inklusion statt.

Dazu bald aber mehr in einem seperaten Artikel

Empfehlung des Monats – IchiBan Hamburg

Aber auch gab es nette Anlässe wie das leckere Sushi im IchiBan welches ein barrierfrei ist eine reichhaltige Karte anbietet und wo die Bestellung per Tablet läuft. Das Sushi ist gut gemacht und hat nicht diesen typischen „Supermarkt-Geschmack“ sondern bietet eine reichhaltige Karte an.

Sushi mit Niko

Aber genug vom Essen kommen wir zum

Event des Monats

Wie jedes Jahr lädt meine Partei zum Neujahrsempfang im Rathaus ein, auf welches mich mein Assistent begleitet hat. Wie immer recht voll gab es trotzdem gute Gespräche und wie immer eine gute Ansprache von unseren Fraktionsvorsitzenden Anjes Tjarks der wieder viele wichtige Ansätze angesprochen hat.


Januar im Jahr 2018 ich bin gut reingekommen und habe schön in Enschede in Holland gefeiert, wo ich gute Barrierefreiheit erlebt habe.

Euch einen schönen Februar – Übrigens wer immer Up-To-Date sein möchte, kann gerne meinen Newsletter unter www.drcaesar.de/nl abonnieren.