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Magerquark, G20, Buch von Frau Gehlhaar, Ärzte und sonst so?

Und wieder eine Nacht die ich nicht schlafen konnte, so habe ich erstmal offene Rechnungen bezahlt etwas gelesen und jetzt?

Jetzt esse ich erstmal meinen Magerquark und schreibe um 04:00 morgens einen Blogbeitrag, denn ich euch heute zum Frühstück servieren möchte. Und ja es ist nicht alles gut, aber was ist alles gut?

Ich habe genug Gras, Opioide und jetzt auch Magerquark intus die meinen blöden Autismus, aber auch meine Schmerzen aushaltbar machen. Ich liege in einen gemütlichen Bett es ist sooo schön warm „sakasmus aus“ und sehe die 10.000 Sondersendung zum G20 Gipfel und denke mir zum Glück bin ich zu Hause und die nächste Dienststelle der Polizei ist 1km entfernt.

Rechte aber auch linke Gewalt, lehne ich klar ab und daher halte ich mich auch grade von der Innenstadt zurück, weil ich im Buch von Laura Gehlhaar erfahren habe, das manche Menschen sogar nicht vor Rollstuhlfahrer halt machen. (Wer wissen will was passiert, muss jetzt leider das Buch kaufen aber es lohnt sich)

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Nun meinen letzten Löffel mit Magerquark intus, kommen wir mal zu ernsteren Themen, die mich auch etwas beschäftigen. Schaue ich mal ab meiner Kindheit an, haben Ärzte immer gesagt

– Also der Autismus … der Danny wird nie damit erleihne Leben können / Nun habe ich meine eigene Wohnung, zwar mit Hilfe durch Assistenz

– Dein Asthma wird dich nie einschränken / Richtig seit ich kein Kortison mehr nehme und mich mit Cannabis behandel, kann ich wieder kräftig einatmen.

– Aus meinen Depression komme ich nie wieder raus / Richtig, ich habe irgendwie gelernt damit zu leben er ist wie ein schwarzer Hund, aber ich bin das Alphatier sage ich mir dauernt.

– 3 Monate maximal, dann ist alles verheilt und Sie können ganz normal wieder laufen / Negativ und ich versuche jeden Tag damit zu leben

Im Januar hatte ich meinen Suzidversuch, der in meinen Augen und vielen befreundeten Medizinern durch mein Antidepressivum ausgelöst worden ist und der Arzt hat mich zu wenig aufgeklärt(Da sind wir uns auch einig). Ich mache Ihn trotzdem nicht dafür verantwortlich, das ich jetzt im Rollstuhl sitze und die chronischen Schmerzen trotz starker Opiate nicht stark genug gehemmt sind das ich wieder laufen kann. Aufgeben niemals !

Ich gehe jetzt zwar nicht mehr zu X Ärzten (Ich habe mal geschaut ich war bei 18) und versuche alles aus dem Rollstuhl rauszukommen, (Und überfordere mich total) aber Reha, Physiotherapie, Medikamente laufen weiter und ich lese mindestens 1x die Woche neue Studien und Berichte von Betroffenden mit chronischen Schmerzen.

Eine ich nenne Sie mal Nina hat ein ähnliches Schicksal (Ohh nein wir werden alle sterben) wie ich und Sie sitzt auch wegen chronischen Schmerzen im Rollstuhl. Bei Ihr war es Autoumfall alle Brüche 1A verheilt, trotzdem Sie kann nicht stehen und hat höllische Schmerzen was Ihr Leben stark einschränkt. Sie sitzt nun seit 11 Jahren im Rollstuhl und ich denke mir WTF erstmal, aber bei Ihr heißt es viel Bett und viel liegen und Sie kann nurnoch mit dem E-Rolli fahren. Deshalb ermahnt Sie mich immer trotz des Rollstuhls und der starken Schulterschmerzen viel Sport zu treiben, denn das Hilft. Die Krankenkasse lehnt mir aber das nötige Hilfsmittel aber das behandelt wir eventuell in einen anderen Blogartikel ab….

Aber da denke ich – Mensch habe ich wieder richtig Glück und warum? – Weil ich zwar Schmerzen habe aber trotzdem meine Lebensfreunde, auch wenn Sie manchmal in Heulkräfe im Bett oder harte Schläge gegen meine unschuldige Wand wenn ich mal wieder nicht überall rankomme (Und ich der Ersatzputzfee gesagt hat und zwar 3x das bitte die oberen beiden Regale nicht genutzt werden, weil ich nicht da ran komme). Oder weil der Fahrstuhl mal wieder kaputt ist oder ich mit starken Schmerzen an meine Wohnung gefesselt bin, weil die Schmerzen in der Schulter so stark sind.

Trotzdem werde ich niemals Aufgeben – Also zusammenbrechen und aufgeben? – Niemals ich werde immer versuchen so selbstständig wie möglich zu sein, auch wenn … positiv denken positiv denken der Rollstuhl doch vielleicht irgendwann in einer Schrottpresse landet und ich wieder laufen kann. Aktuell bietet mir dieser Rollstuhl der bei mir keinen Namen hat, die Freiheit am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen wenn die Schmerzen nicht zu groß sind.

So und jetzt werde ich das gute Buch zuende lesen und euch bald davon berichten, solange haltet durch ob Krankenkasse, Krankheit oder irgendwas anders – Aufgeben heißt nur ein weiter Sieg gegen das ungerechte System

Euer Danny

Danny

Danny

Ich berichte hier aus meinen Leben als Asperger-Autist, Politiker, Cannabis-Patient und Aktivist.
Danny