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Wenn mal wieder alles scheiße ist – Auf nach Berlin

Es ist mal wieder einer der Wochen die ich aus meiner Kindheit kenne, in der Zeit wo ich noch meinen Autismus als nicht „echt“ wahrgenommen habe. Doch schon als Kind habe ich gemerkt, das da oben bei mir im Kopf nicht alles „frisch“ ist.

So hatte ich meine Ticks und Eigenarten als Autist die mich in der Schule wohl zum Außenseiter gemacht habe, doch deshalb muss man ja nicht gleich aufgeben. Nun geht es aber wieder in die Zukunft, die Zukunft in der ich seit 7 Jahren an Depression leide und die Depression schon irgendwie zu mir gehören.

Wer meine Geschichte nicht kennt, kann gerne auf mein YouTube-Kanal – Mein Leben mit Cannabis die Geschichte zu meiner Person als Video mitverfolgen. Nun habe ich ab 2015 die legale Möglichkeit gehabt mir das Cannabis aus der Apotheke zum absoluten Schnäppchenpreis von 75 Euro die 5g Dose frisch aus Holland einzukaufen, was natürlich zu Straßenpreisen absolute unverschämt ist.

Die Entscheidung statt Cannabis wieder ein Psychopharmaka zu nehmen, bereue ich bis heute zutiefst da ich auch wieder zu leichtgläubisch war und nicht den Beipackzettel gelesen habe. Diese Entscheidung habe ich übrigens nur treffen müssen, weil ich mir das Medikament was mir 2 Jahre viel Lebensfreunde geschenkt hat, einfach schlichtweg nichtmehr leisten konnte. Trotzdem wurde ich wohl wieder von der Werbung ordentlich „missbraucht da ich auf den tollen Satz

„Bei Nebenwirkungen und Risiken fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker“ gehört habe.

So macht mich der Gedanke mein restliches Leben auf ein Brett mit 2 Rädern angewiesen sein, doch etwas fertig. Im Januar war der Gedanke noch recht aushaltbar, die Prognose hieß ja auch nur maximal 3 Monate doch nun sind es bereits fast 7 Monate.

Hätte ich doch nur ein Monat mit meinen Depression in Harmonie gelebt, würde ich wohl heute noch laufen aber das kann ja auch niemand mit Sicherheit sagen. Vielleicht hätte mich ein wilder BMW-Fahrer über den Haufen gebrettert oder ein Flugzeug wär auf mein Kopf abgestürzt, keiner weiß wie das Leben spielt daher muss man lernen damit wohl einfach umzugehen.

Seit 3 Jahren mache ich nun schon Behindertenpolitik und seit 1 Jahr bin ich aktiver Aktivist für Behindertenrechte besonders die Menschen von unsichtbaren Behinderungen betroffen sind, so auch ich als Autist. Ich denke dadurch das ich viel mit Menschen mit Behinderung zutun habe, trifft mich der Schlag doch nicht so hart wie eine ehemalige Freundin von mir die damit eine lange Zeit nicht zurecht gekommen ist.

Aufgeben das war nie eine Option für mich und das wird auch so bleiben – An Tagen wo es mir schlecht geht stelle ich mein Handy aus mache etwas Musik an und nehme die Medizin die mir hilft das gute aber verrufene böse Cannabis, wodurch ich wohl irgendwann wenn es nach alten Christen geht in der Hölle landen werden. Auch da werde ich fröhlich Singen „Hölle Hölle Hölle“

Daher liebe Leute geht es jetzt erstmal nach Berlin, nicht weil es mir schlecht geht sondern weil ich einen Bundestagsabgeordneten hospitiere. Mit einen tollen Buch was ich euch ans Herz legen möchte – Laura Gehlhaar mit Ihren Buch – Kann man da noch was machen und eine leckeren Bionade das Getränk für Hippster fahre ich mit 228kmh in Richtung Berlin.

Frech, Witzig und auch ein bisschen versaut ist die Frau schon aber das Buch zaubert mir ein lächeln auf das Gesicht wenn ich daran denke völlig zugekifft mal einen Berg runterzufahren, weil das beschreibt Sie in Ihren Buch, weil wenn es in ein Buch steht muss es wohl gut sein .

In ihren Buch schreibt Sie das Ihr Rollstuhl für Sie Freiheit bedeutet und ich hoffe das sollte es doch so sein das ich mein restliches Leben in diesen Kasten sitze, es irgendwann auch so sehen kann.

Kennt wer das Buch von Laura oder andere gute Bücher – Schreibt es doch mal auf Facebook in die Kommentare

Danny

Danny

Ich berichte hier aus meinen Leben als Asperger-Autist, Politiker, Cannabis-Patient und Aktivist.
Danny