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Wenn mal wieder der Fahrstuhl kaputt ist

Diesen Moment kennt fast jeder Rollstuhlfahrer, der Fahrstuhl ist mal wieder nicht in Funktion, was nicht nur ein Ärgernis bedeutet, sondern dazu führt das die Mobilität stark eingeschränkt wird.

Grade bedeutet das wieder für mich das ich 3 Monate die Haltestelle vor meiner Haustür nicht benutzen kann, weil ein Ersatzteil aus dem Ausland geordert werden muss. Da ist natürlich meine Frage sehr groß, warum es kein Ersatzteillager in Deutschland gibt.

Die Bahn scheint auch kein wirkliches Interesse zu haben einen „Fast-Repair-Service“ anzubieten um Menschen mit Mobilitätsbehinderungen ein gleichwertiges Nutzungserlebnis zu gewähren wie Menschen die nicht im Rollstuhl sitzen. Bahnfahren ist sogar wenn man die S-3-Zentrale anruft, ein richtiges Glücksspiel, obwohl die es eigendlich wissen müssten.

Kinderwagen kann man tragen und auch manche Rollstuhlfahrer können z.B die Rolltreppe als Fahrstuhl nutzen (Hoch kann ich das auch, aber runter nicht). Aber was machen Menschen mit einen Elektrorollstuhl?.

Als Politiker und Aktivist bin ich viel mit öffentlichen Verkehrswegen unterwegs und ich habe mal ausgerechnet wieviel Zeit ich im letzten Monat verloren habe durch den Fahrstuhl.

Es waren sage und schreibe fast 10 Stunden bin ich mehr pro Tag gefahren, weil der Fahrstuhl nicht funktionstüchtig war.

Welche Erfahrungen habt ihr mit öffentlichen Verkehrsmittel? Was muss die Bahn in euern Augen verbessern? – Lasst uns diskutiert auf Facebook und gebt mir so die Chance euern Input in eine politische Anfrage umzuwandeln (Fotos könnt ihr auch gerne einsenden unter kontakt@drcaesar.de)

Es kann einfach nicht sein das man 3 Monate braucht um eine Türschwelle auszutauschen (Fahrstuhl am Hamburger Hauptbahnhof)

Danny

Danny

Ich berichte hier aus meinen Leben als Asperger-Autist, Politiker, Cannabis-Patient und Aktivist.
Danny